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Lebendiges Mayen

Fotos,Texte und News aus dem Kreis Mayen-Koblenz

  


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„Interkulturelle Woche 2020“ in Mayen

Mayen

Auch in Corona-Zeiten wird die „Interkulturelle Woche 2020“ in Mayen stattfinden. Über den Austausch „(Alltags-)Rassismus & Diskriminierung“ am Donnerstag, 1. Oktober 2020, mit geladenen Gästen, wird in der Presse und auf der Homepage berichtet. Geladen sind ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Migrationshintergrund sowie Ehrenamtliche und Betroffene.

Öffentlich ist der Informationsstand, der am Freitag, 2. Oktober 2020, von 10:00 bis 15:00 Uhr zum gemeinsamen Gespräch auf dem Mayener Marktplatz – Nähe C&A am Podest – einlädt. Zum Thema „Ich bin für Vielfalt, weil…“ können Passanten mit den Mitarbeiterinnen und Mitareitern des Caritas-Migrationsdienstes ins Gespräch kommen, Infomaterialien erhalten und an einer Mitmach-Aktion teilnehmen.

 

Tafel sucht Fahrer für Mayen, Andernach und Polch

Kreis Mayen-Koblenz

Friedel Gepp wünscht sich weitere Kollegen, die im 5Tonner schalten und walten

 

Fein säuberlich verpackt stehen die Lebensmitteltüten in der Tafelausgabestelle Mayen für die Kunden bereit. In Corona-Zeiten müsse der Kundenkontakt vermieden und die Ware verpackt an die Menschen abgegeben werden, erklärt Friedel Gepp, der seit Februar 2018 bei der Tafel in Mayen als Fahrer aktiv ist. 38 Jahre war er als Rettungsassistent unterwegs, sodass die Tafelfahrzeuge für ihn eine leichte Übung sind. „In der Rente wollte ich mich sozial engagieren. Als ich in der Zeitung las, dass die Tafel Fahrer sucht, dachte ich, das wäre was für mich“, erzählt Friedel Gepp von den Anfängen.

 

Foto: E.T. Müller

 

 

Erfolgreiche Rezertifizierung des Traumpfädchens Eifeltraum

Mayen

Nach aktueller Prüfung hat das Deutsche Wanderinstitut e.V. den Eifeltraum für weitere drei Jahre als „Premium-Spazierwanderweg“ ausgezeichnet.

Als sogenannter Premium-Spazierwanderweg wurde der Eifeltraum im Mayener Stadtteil Kürrenberg erneut nach den Kriterien des Deutschen Wanderinstituts zertifiziert und zeichnet sich somit durch landschaftliche Schönheit, Abwechslung und Erlebniswerte aus.

Auch eine einwandfreie Beschilderung ist Grundvoraussetzung eines Traumpfädchens. Diese wird dank regelmäßiger Begehung und Pflege durch die Wegepaten, Eheleute Pung, gewährleistet.

 

 

(Foto: Kappest)     Rastmöglichkeit an der Bleiberghütte

 

„Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe“

Mayen

Die Arbeitsgemeinschaft „Welterbe Eifeler Mühlsteinrevier“ informierte am Info-Stand auf dem Welterbemarkt am 12. & 13. September

 Mayen. Unter dem Motto „Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe“ informierte die Arbeitsgemeinschaft „Welterbe Eifeler Mühlsteinrevier“, am Samstag, den 12. September und Sonntag, den 13. September von 11 bis 18 Uhr die Besucher des Welterbemarktes in Mayen zur Thematik des UNESCO-Weltkulturerbe-Antrags.

In 7.000 Jahren entstand in unserer Region ein Bergbaurevier für Reiben und Mühlen, das weltweit einmalig ist – das „Eifeler Mühlsteinrevier“. Die Mühlen, Reiben und Mahlsteine wurden hier gefertigt und nach dem Transport zum Rhein in Andernach auf Schiffen in die halbe Welt exportiert.

  (Foto: Bernd Schmitz)  v.l.nr.: Oberbürgermeister Wolfgang Treis, Leo und Paul Schulze-Entrup, Svenja Schulze Entrup, Uwe Hoffmann,  Achim Böhmerich und Markus Schmitt am Infostand „Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe – Eifler Mühlsteinrevier“ auf dem Welterbemarkt in Mayen

 

Caritas-Sozialstation begrüßt zwei neue Auszubildende

Mayen

Nataliia Zaitseva und Natascha Rörig sind die neuen Auszubildenden der Caritas-Sozialstation Mayen / Vordereifel in Mayen. Beide Schülerinnen absolvieren dort seit dem 1. August ihre dreijährige Ausbildung zur examinierten Pflegefachfrau. Die Frauen freuen sich auf ihre neue Aufgabe.

 

Die besten Wünsche zur Ausbildung erhielten Nataliia Zaitseva (Dritte von links) und Natascha Rörig (Vierte von links) von Daniela Ihle (rechts) und von (von links) Werner Steffens und Jörg Wiesmeier. Foto: Caritas

 

Siebtklässler der Geschwister-Scholl-Realschule plus

Andernach

stärken ihre Klassengemeinschaft

Sechs neu zusammengesetzte 7. Klassen starteten auf Initiative von Schulsozialarbeiterin Salinda Busch, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., das Schuljahr mit einem „Kennenlerntag“, durch den der Zusammenhalt der neuen Klassengemeinschaft gestärkt werden sollte.

Beim Spiel „Wer ist hinter dem Vorhang?“ konnten sich Kinder die Namen der Mitschüler einprägen.  Foto: E.T. Müller

 

Coronakrise ist auch Ursache für mehr häusliche Gewalt

Mayen

Mayener Forum gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen zieht Bilanz

Immer wieder war in den Medien von einer möglichen Zunahme an häuslicher Gewalt während des Lockdown die Rede. Aber haben Quarantäne und Kontaktbeschränkungen tatsächlich zu mehr häuslicher Gewalt geführt? Das Mayener Forum gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen, zu dem auch Rechtsanwältinnen und die IST Interventionsstelle Mayen der Caritas zählen, zieht Bilanz. Aus anwaltlicher Sicht kann diese Entwicklung nicht bestätigt werden. Auch die örtliche Polizei stellt fest, dass während des Lockdown von einer Erhöhung an Fällen häuslicher Gewalt während der Coronakrise nicht gesprochen werden kann. Die Zahlen waren im Vergleich zum Vorjahr 2019 erfreulicher Weise zunächst leicht rückläufig.

Foto: Mirko Raatz - Fotolia

 

 

Wandertipp der Woche: Vulkanpfad

Mayen

In Corona-Zeiten gibt es zahlreiche Beschränkungen, doch eine Freizeitaktivität steht daher hoch im Kurs: Wandern! Rund um Mayen gibt es zahlreiche schöne Wege, die es zu entdecken gilt. Das Team der Mayener Tourist-Information stellt wöchentlich einen persönlichen Tipp vor.

In dieser Woche empfehlen wir den tollen Traumpfad Vulkanpfad.

 

(Foto Stadt Mayen)  Ausblick vom Vulkanpfad

 

Die Konzertreihe „Klassik in Mayen“ geht weiter

Mayen

Jetzt schon die neuen Termine vormerken!

Klassik-Fans können sich freuen, denn: Der Vertrag zwischen der Veranstaltergemeinschaft Mayen (Kreissparkasse Mayen, Stadt Mayen, Firma MHT, WochenSpiegel und Mayen am Wochenende) und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie für die Spielzeiten 2021/2022 bis 2023/2024 wurde am 3. September von beiden Parteien unterschrieben.

 (Foto von Jaqueline Blang/Stadt Mayen)  Von vorne nach hinten, von links nach rechts:

Oberbürgermeister Wolfgang Treis und der Intendant des Staatsorchesters der Rheinischen Philharmonie Günter Müller-Rogalla unterzeichneten im Beisein von Sarah Sach von Mayen am Wochenende, Andreas Persie vom WochenSpiegel und Udo Lohner, Stellvertreter des Vorstandes bei der Kreissparkasse Mayen.

 

Neurologie im Mayener Krankenhaus wird ausgebaut

Mayen

Dr. Marcus Mondroch ist als Neurologe in der Akutgeriatrie tätig

MAYEN. Die Klinik für Innere Medizin in Mayen hat Verstärkung bekommen. Seit
1. August ist der Neurologe und Sozialmediziner Dr. Marcus Mondroch dort tätig. Der 47-jährige Facharzt verstärkt als Leiter der Sektion für Neurologie und Oberarzt der Inneren Klinik das Team der Akutgeriatrie. Bis zu seinem Wechsel in das St. Elisabeth war der gebürtige Dortmunder im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) des Katholischen Klinikums Koblenz bereits ambulant in Mayen tätig.

Eine eingehende neurologische Untersuchung ist für Dr. Marcus Mondroch die Grundlage seiner Arbeit in der Geriatrie. Die leitende Oberärztin der Abteilung, Dr. Jeni Alecu, freut sich über die fachliche Unterstützung.

 

GK-Mittelrhein eröffnet Physiotherapieschule

Mayen

 Begehrte Ausbildung startet schulgeldfrei in Mayen

MAYEN. Physiotherapeut – für viele junge Menschen ein Traumberuf. Doch die Hürden waren groß, um sich diesen Traum zu verwirklichen. Zum einen sind die Ausbildungsplätze begrenzt und zum anderen musste dafür Schulgeld bezahlt werden. Seit kurzem hat sich einiges verändert, nicht nur im Ausbildungsberuf, sondern auch im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein: Am 1. September 2020 eröffnete der Maximalversorger eine Physiotherapieschule in Mayen. Hier stehen für drei Ausbildungsjahre insgesamt 83 Plätze schulgeldfrei zur Verfügung. Dazu gibt es bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr ein Gehalt von über 1.000 Euro brutto.

Natalie Waldforst, Direktorin des Bildungs- und Forschungsinstituts Mittelrhein (BFI), strahlt bei der Begrüßung des ersten Jahrgangs, der in Mayen seine Ausbildung startet: „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt eine eigene Schule haben! Damit wollen wir in Mayen und unseren weiteren Einzugsgebieten attraktive und hochwertige Ausbildungsplätze anbieten. So können wir selbst für qualifizierten Nachwuchs im eigenen Haus sorgen und aktiv einen Beitrag zur allgemeinen Fachkräftesicherung in diesem Berufszweig leisten.“ Das BFI ist unter anderem für die Aus-, Fort- und Weiterbildung am GK-Mittelrhein zuständig und in der Forschung tätig.

Mit Spannung und Vorfreude sind sie alle am Start beim ersten Ausbildungsjahrgang der Physiotherapeuten in Mayen: Auszubildende, Lehrer, die Schulleitung und die Direktorin des Bildungs- und Forschungsinstituts am GK-Mittelrhein.

 

Welterbemarkt am 2. Septemberwochenende mit verkaufsoffenem Sonntag

Mayen

Dank einem ausgearbeiteten Hygienekonzept muss man in Mayen am zweiten Septemberwochenende nicht vollständig auf das traditionelle Stein- und Burgfest verzichten. Wesentliche Elemente finden als alternative Outdoor-Veranstaltung unter dem Titel „Welterbemarkt“ statt.

In den Burggärten findet man samstags und sonntags jeweils von 11 - 18 Uhr den Bauernmarkt und auf dem oberen Marktplatz den Handwerkermarkt. Das Gelände des Handwerker- und Bauernmarktes wird mit Flatterband abgegrenzt. Auf dem Gelände muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

 

 (Foto Stadt Mayen)  In den Burggärten findet man die Stände des Bauernmarktes.

 

Mitmachen beim RhineCleanUp

Bendorf

Müllsammelaktion am 12. September

 Bendorf. Am Samstag, 12. September, werden wieder Menschen aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Österreich am RhineCleanUp, der umfangreichsten Reinigungsaktion am größten Fluss Westeuropas, teilnehmen. Die Initiative hat das Ziel, das Rheinufer von der Quelle in der Schweiz bis zum Mündung in den Niederlanden von Müll und Unrat zu befreien.

 

Am 12. September wird das Bendorfer Rheinufer wieder von Müll und Unrat befreit.

 

„Auf in den Wald“ bei der Caritas-Ferienaktion

Mayen

Abenteuer für 16 Kinder aus Ettringen und Kottenheim

Auch in Corona-Zeiten brauchen Kinder ein wenig Abwechslung und Freude. So bot der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. in den großen Ferien Kindern aus Ettringen und Kottenheim zwei Ferienaktionen rund um den Ettringer Bellerberg und den Kottenheimer Büden an. Jeweils acht Kinder erlebten je eine Woche lang zahlreiche Abenteuer, wobei die beiden Kleingruppen nach der neuesten Coronaverordnung keinen Mund-Nasen-Schutz und keinen Mindestabstand brauchten. Die pädagogischen Fachkräfte Manuela Mai und Sebastian Busch vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr begleiteten die Gruppen, die sie mit tollen Zielen überraschten.

 

Stolz präsentierten die Mädchen und Jungen ihre kreativ mit Moos, Tannenzapfen und kleinen Hölzern gestalteten Waldbilder.  Foto: E.T. Müller

 

Lukasmarkt fällt aus

Mayen

Der Stadtrat hat in seiner Sondersitzung am 27.09.2020 dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zugestimmt, den Lukasmarkt auch nicht als mobilen Freizeitpark durchzuführen und somit insgesamt abzusagen. Dabei wurde auch noch einmal ausgiebig über das von der Verwaltung ausgearbeitete Konzept diskutiert. Dieses Konzept erzeugte ein sehr heterogenes Meinungsbild sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Einzelhändlern und Schaustellern.

 

(Foto: Stadt Mayen)  Lukasmarkt findet in diesem Jahr aufgrund der aktuell steigenden Infektionszahlen der Corona-Pandemie nicht statt.

 

Heute FSJler bei der Caritas und morgen Fluglotse

Andernach

Moritz Kühnemund engagiert sich seit Juli bei „Essen auf Rädern“

 

Auch wenn er später Fluglotse werden will, steht der Abiturient Moritz Kühnemund mit beiden Beinen fest am Boden. In der Zeitung hatte der Koblenzer vom Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Caritas Andernach gelesen. Und diese so ganz andere Arbeit machte ihn neugierig. „Nach dem Abi wollte ich mal was ganz anderes machen“, erzählt der Abiturient mit einem Lächeln und ergänzt: „Ich habe mir immer schon vorstellen können, mich in einem sozialen Arbeitsfeld zu engagieren, besonders die Arbeit mit älteren Menschen interessiert mich. Während eines Urlaubs in Irland habe ich schon einmal ehrenamtlich Essen ausgeliefert und das hat mir viel Spaß gemacht. So kam ich auf die Idee, mich bei der Caritas zu bewerben. Die Arbeit ist herausfordernder, aber auch  viel aufregender, als man denkt. Wenn man einmal im sozialen Bereich arbeitet, hat man mehr Respekt vor dieser Tätigkeit.“

 Bei der Stadttour von „Essen auf Rädern“ kommt Moritz Kühnemund mit den Menschen ins Gespräch.   Foto: E.T. Müller

 

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Samstag, 24. Oktober 2020

    

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