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Vier Betreuungsassistenten auch online fit für den Beruf

Mayen

Trotz Corona konnte der Abschluss bei der Caritas Andernach gefeiert werden

Im Caritashaus am Dom in Andernach hatte die Ausbildung zur Betreuungsassistenz ihren Anfang genommen. Doch Corona brachte die besondere Herausforderung, als Mitte April der Lockdown das plötzliche Ende des Frontalunterrichts verordnete. Drei junge Frauen und ein Mann ließen sich aber nicht entmutigen und setzten ihre zweimonatige Ausbildung im Homeoffice fort. Und sie gingen weiterhin bei ihrer Ausbilderin Pia Welsch online zur Schule. Von ihr erfuhren sie mehr über Pflege- und Betreuungskonzepte, was es mit der Krankheit Demenz auf sich hat, wie wichtig es ist, mehr über die Vita eines Bewohners zu wissen, wie man mit einem an Demenz erkrankten Menschen ein Gespräch führen kann und anderes. „Das wussten wir vorher nicht“, zeigte sich eine Teilnehmerin beeindruckt, nachdem es ihr mit Blickkontakt und namentlicher Ansprache erstmalig gelungen war, mit einer Demenzkranken ins Gespräch zu kommen und diese emotional zu erreichen.

Zum Abschluss verteilten Eva Pestemer und Pia Welsch die Zertifikate und Rosen. Herzlichen Glückwunsch!  Foto: E.T. Müller

 

Zudem absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zuge der Ausbildung ein 80stündiges Praktikum. Betreuungsassistenten haben die Aufgabe, alte Menschen zu motivieren und zu aktivieren, indem sie vorlesen, mit der betreuten Person Musik hören, musizieren, singen, mit ihr kochen und backen oder sie bei Spaziergängen und Ausflügen begleiten. Erinnerungsarbeit durch das gemeinsame Anschauen alter Fotoalben ist ein wichtiges Instrument, die seelische und geistige Stabilität zu erhalten. Bewegungsübungen und Tänze haben einen positiven Einfluss auf die Motorik. Auch gemeinsame handwerkliche Arbeit und leichte Gartenarbeit können dem betreuten Menschen ein Stück Normalität und damit Sicherheit geben. Auf diese Bedürfnisse einzugehen ist eine verantwortungsvolle und auch nicht immer einfache Aufgabe, weshalb die Qualifizierung so wichtig ist.

„Ich freue mich, dass Sie ihre Prüfung trotz Corona gemeistert haben“, gratulierte Eva Pestemer, die als neue Fachdienstleiterin und Nachfolgerin von Gabriele Meurer die Zertifikate überreichte. Ein besonderer Moment, befähigt die dreiteilige Qualifizierung doch, Menschen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen zu unterstützen, sei es in der Tagespflege oder im stationären Bereich der Altenheime. Und genau dort werden die jungen Frauen mit der Arbeit beginnen. Auch diesmal hatten zwei Teilnehmerinnen ihre Praktikumsgeber durch ihre Kompetenz und ihr Potential so überzeugt, dass sie gleich übernommen wurden. Und Eva Pestemer dankte Pia Welsch, die ihre Schüler durch diese schwierige Corona-Zeit auf einen guten beruflichen Weg geführt hat.

 

Mit dem Projekt „Betreuungsassistent“ bietet der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., Fachdienstes Integration durch Arbeit, neben dem einjährigen Angebot „Fit für die Pflege“ eine weitere Qualifizierung an.

Die nächste Ausbildung zum Betreuungsassistenten beginnt am 12. Oktober 2020. Die Kursgebühr kann über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III finanziert werden.

 

Außerdem ist es noch möglich, an der Qualifizierung im Bereich Altenpflege „Fit für die Pflege“ teilzunehmen.

 

Weitere Informationen gibt es beim Fachdienst Integration durch Arbeit (IdA), Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., in Andernach:

 

Telefon: 02632 — 94 797 0

www.caritas-andernach.de

oder bei

Eva Pestemer
Fachdienstleitung

Integration durch Arbeit

Telefon: 02651 – 98 69 – 143

Pestemer-E@caritas-mayen.de

 

 
 

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