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Lapislazuli bricht das Tabuthema

Mayen

Lapislazuli bricht das Tabuthema „Kinder von sucht-  
und/oder psychisch belasteten Eltern“

Können Sie sich vorstellen wie es wäre, wenn bei Ihnen ein Elch im Wohnzimmer steht? Vermutlich würde er zu viel Platz einnehmen, jede Menge Zeug kaputt machen und Sie würden es wahrscheinlich nicht lange mit ihm Zuhause aushalten ohne wütend, verzweifelt oder ängstlich zu werden. (vgl. NACOA Deutschland e.V.)
In sucht- und/oder psychisch belasteten Familien wohnt oft solch ein Elch. Der Elch ist hier ein Familiengeheimnis, über das nicht gesprochen werden darf. In unserer Gesellschaft ist Sucht und psychische Erkrankung nach wie vor ein Tabuthema und es gibt nur wenige Anlaufstellen für die betroffenen Kinder, bei denen sie lernen über den Elch zu sprechen. Deshalb hat die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Abhängige (PSBB) des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr  e.V. in Mayen, gemeinsam mit zwei Studentinnen der Hochschule Koblenz, die Kindergruppe Lapislazuli, Gruppe für Kinder sucht- und/oder psychisch belasteter Eltern ins Leben gerufen. Hier können diese Kinder Unterstützung und Entlastung erfahren. Seit fast fünf Monaten treffen sich Kinder einmal wöchentlich um gemeinsam Spaß zu haben, aber auch traurig zu sein, über die Erkrankung der Eltern zu sprechen und gemeinsame Ausflüge zu machen. Eine Kunsttherapeutin und eine suchttherapeutisch ausgebildete Mitarbeiterin der PSBB ergänzen das Team der Kindergruppe.

Das Projekt hat auch ein Maskottchen, den Lapes. Diese handgefertigte Handpuppe und die Gefühlskarten unterstützen unter anderem die Kinder, sich ihrer Gefühle, Befindlichkeiten bewusst zu werden und darüber sprechen zu können.

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien, hat die Caritas Mayen mit den Kindern und Eltern von Lapislazuli, einen bunten Kegelnachmittag gestaltet. Es wurde gemeinsam gekegelt, gegessen und gelacht. Der Ausflug wurde unter anderem durch Spenden des Wunschbaums der Caritas Mayen, durch Fördermittel der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz (LZG) sowie durch private Spender ermöglicht. Die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien findet jährlich bundesweit vom 12. bis 18. Februar statt. Ziel dieser Aktionswoche ist es, die Öffentlichkeit auf die Situation der über 2,6 Millionen betroffenen Kinder in Deutschland aufmerksam zu machen.
Mehr Informationen über die NACOA-Aktionswoche: www.coa-aktionswoche.de
Zudem haben die Projektleiterinnen Aurélie Lehmann und Lea Eder im Rahmen der Aktionswoche die AHG Kliniken Daun besucht und dort eine interne Team-Fortbildung zum Thema Kinder aus sucht- und/oder psychisch belasteten Eltern durchgeführt. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit ist besonders wichtig, da sie neue Kooperationen ermöglicht, um den betroffenen Familien den Zugang zum Angebot zu erleichtern.
Bisher gibt es leider keine gesetzliche Grundlage für solche Gruppen, die die Finanzierung sicherstellen würde. Daher ist die Fortführung der Kindergruppe auch abhängig von privaten Spenden. Wer Interesse an der Kindergruppe Lapislazuli hat oder diese unterstützen möchte, findet weitere Informationen unter: www.caritas-mayen.de/suchtberatung-kindergruppe

Da die Arbeit gemeinnützig anerkannt ist, kann die Spende steuerlich abgesetzt werden. Spenden unter dem Stichwort „Kindergruppe Lapislazuli” auf folgende Konten:
Kreissparkasse Mayen
IBAN: DE07 5765 0010 0000 0174 00

Volksbank RheinAhrEifel eG
IBAN: DE32 5776 1591 0019 7042 00

 

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