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Kampagne gegen Alkohol und Tabak machte in Mendig Station

Mendig

Schüler der Realschule Plus Mendig engagierten sich beim „KlarSicht“-MitmachParcours
Das fünfköpfige Moderatorenteam der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) reist durch die Republik, um Jugendliche beim „KlarSicht“-Mitmach-Parcours auf die Gefahren von Alkohol und Nikotin hinzuweisen. Für zwei Tage machte das Team auch an der Realschule Plus in Mendig Station. „Mit nur einer Shisha bekommt man so viel Kohlenmonoxid ab wie bei 50 bis 100 Zigaretten. Das hätte ich nicht gedacht“, sagte ein Schüler nach dem Besuch in der Sporthalle. Dort durchliefen 270 Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen sieben Stationen des „KlarSicht“-Mitmach-Parcours, um mehr über die Gefahren von Alkohol und Tabak zu erfahren.

Beim „KlarSicht“-Mitmach-Parcours lernen die Jugendlichen auch, dass man mit nur einer Shisha so viel Kohlenmonoxid inhaliert wie bei 50 bis 100 Zigaretten. /Foto: E.T. Müller

Am „Tor der Entscheidung“ ging es um die Frage nach der persönlichen Einstellung zu Alkohol und Rauchen. Bereits danach wurde es für die Jugendlichen der Klasse 10b ganz schön krass, als sie mit der „Rauschbrille“, die einen Promillewert von etwa 1,3 bis 1,5 simuliert, eine gestrichelte Linie entlanggehen mussten. „Die Alkoholbrille hat mich am meisten beeindruckt“, resümierte ein Schüler. Klar im Kopf, aber betrunken im Blick, das ist eine nachhaltigere Erfahrung als jeder Vortrag. Die beiden Stationen „Alkohol“ und „Tabak“ informierten interaktiv über die Gefahren beim Konsum von alkoholhaltigen Getränken und Zigaretten.
Hier erfuhren die Schüler zum Beispiel, dass Tabakrauch 4800 Chemikalien enthält. Eine vom Moderatorenteam ist Tina Seemann, die sich mit den Jugendlichen über Whisky, Brandwein, Wodka und Liköre unterhielt. Da kam die Frage auf, ob Wein tatsächlich weniger schädlich als Schnaps sei oder ob es dann doch an der Menge liegt. Tina Seemann: „Bei uns geben die Schüler Impulse für das Gespräch und haben so nicht den Eindruck, dass das Unterricht ist. Sie werden selbst aktiv und setzen sich in Rollenspielen und Diskussionen mit den Themen Alkohol und Tabak auseinander.“ So ging es bei der Station „Talkshow“ lebhaft zu, als die Schülerinnen und Schüler eine Party-Alkohol-Unfall-Geschichte mit schweren Folgen, Führerscheinentzug bis hin zum Tod eines Menschen, konstruierten und gemeinsam überlegten, wie die Probleme hätten verhindert werden können und welche Hilfen für die Betroffenen nicht genutzt wurden. Auch dies eine Möglichkeit, das persönliche Konsumverhalten mit seinen möglichen Folgen zu reflektieren. Der Parcours will den Alkoholkonsum nicht per se verteufeln. Vielmehr sollen die Jugendlichen zu einem kritischen und bewussten Umgang mit legalen Drogen herangeführt werden, damit sie im Leben riskanten Alkoholkonsum vermeiden. „Unvernebelt“ ist die Aussage beim Tabak: Nichtrauchen ist gesund und clever. Bei der Station „Images“ setzten sich die Jugendlichen mit den Werbeversprechen der Alkohol- und Tabak-Industrie auseinander. Diese Analyse hilft, Werbeslogan zu durchschauen. Am Info-Kiosk konnten sich alle mit Lesestoff eindecken. Nach Abschluss des Parcours gingen die Jugendlichen dann noch einmal durchs „Tor der Entscheidung“, wobei einige ihre Einstellung zu Alkohol und Tabak verändert hatten.
Bea Ternes, Schulsozialarbeiterin Realschule Plus Mendig: „Es war schön zu sehen, wie konzentriert unsere Schülerinnen und Schüler mitgemacht haben. Ein herzliches Dankeschön dem Moderatorenteam! Der ‚KlarSicht‘-MitmachParcours ist auch für uns Erwachsene eine tolle Erfahrung, die nachdenklich stimmt.“
Der „KlarSicht“-Mitmach-Parcours der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wird finanziell unterstützt vom Verband der Privaten Krankenversicherungen e. V. (PKV). In Mendig waren der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., die Schulsozialarbeit der Berufsbildendenden Schule Mayen und die Schulsozialarbeit der Realschule Plus Mendig an der Umsetzung des Parcours beteiligt.

 

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