Landkreis Mayen-Koblenz

Zweit - Impfungen in allen RMW - Betriebsstätten
Der logistische Aufwand war auch beim zweiten Durchgang enorm, „allerdings kannten wir ja alle schon die Abläufe und konnten unsere Erfahrungen vom Ersttermin mit einbringen“, zog Betriebsleiter Dirk Schaal ein positives Fazit des zweiten Impftermins in der Betriebsstätte in Koblenz.
Mitarbeitende und das Personal der Betriebsstätten am Hauptsitz in der Ernst-Sachs-Straße, der Betriebsstätten Lützel, Weißenthurm, sowie der Tochterunternehmen Polytic Integrative und dem Blindenwerk wurden an einem Tag geimpft. „Fast 400 Spritzen wurden hier in Koblenz heute gesetzt“, zählte Dirk Schaal am 11. Juni auf, der gemeinsam mit Bernd Ehl vom Sozialdienst die Organisation übernommen hatte - allein das Shuttlen in Bussen war eine erneute Herausforderung:

Der Koblenzer Betriebsleiter Dirk Schaal (links) und Bernd Ehl vom Sozialdienst (rechts) arbeiteten mir der DRK-Impfkoordinatorin Marion Kramann und ihrem Kollegen Thomas Schilling am 6. Mai und am 11. Juni erfolgreich Seite an Seite.

In den beiden Betriebsstätten im Hunsrück waren es weitere 250 Zweit-Impfungen, so dass es in der Summe weit mehr als 600 Menschen sind, die durch die Initiative der Rhein-Mosel-Werkstatt den höchstmöglichen Schutz in der Pandemie erfahren können. „Alles auf freiwilliger Basis“, betont Geschäftsführer Thomas Hoffmann, „und es ist erfreulich zu sehen, dass die Bereitschaft enorm hoch war, was uns ein verstärktes Gefühl von Sicherheit in der Pandemie gibt“.
Weitere Beschäftigte hatten sich parallel in ihrem Wohnheim oder aus privaten Umständen heraus registrieren und impfen lassen, so dass ein sehr großer Anteil der mehr als 900 beeinträchtigten Menschen unter dem Dach der Einrichtung in eine höchstmöglich gesicherte Zukunft im Arbeitsumfeld blicken können. „Wir werden weiter diszipliniert die Landesvorgaben umsetzen, aber eine schrittweise Rückkehr zu mehr Teamwork, Austausch und Ausgleich wird hier allen helfen“, freut sich Dirk Schaal über die Entwicklungen.

 Fast 400 Spritzen wurden in Koblenz auch bei der Zweitimpfung gesetzt.

Geschäftsführer Thomas Hoffmann zeigt sich stolz und dankbar zugleich: „Unsere Leute haben einen guten Job gemacht und unsere Partner, die ausführenden Ärzte*innen, und Sanitäter*innen verdienen unseren Dank und Respekt“. So freut man sich in der Rhein-Mosel-Werkstatt nun auf den Sommer, die zweite Jahreshälfte und schon die Vorbereitungen auf ein reges Jahr 2022, dann wird die Einrichtung zum 50-jährigen Bestehen - neben der gewohnt sicheren aber modern ausgerichteten Teilhabe am Arbeitsleben, auch wieder mit besonders mitreißenden- und herzlichen Events auf sich aufmerksam machen.