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Erste Hilfe bei Babys als Herausforderung

Mayen

Fachstelle Frühe Hilfen informierte Eltern in Polch

 

Zu einem Erste-Hilfe-Kurs bei Säuglingen und Kleinkindern lud die Fachstelle Frühe Hilfen ins Evangelische Gemeindezentrum nach Polch ein.

Unter der fachlichen Anleitung der Health-Care-Trainer Christian und Diane Schmitz vom Simulationszentrum Mittelrhein erhielten die Eltern Antworten auf viele Fragen: Was sollten Eltern bei Verletzungen, Kopfverletzungen, Vergiftungen, Verbrennungen und Stürzen beachten und wie sollten sie reagieren? Was sollen Eltern tun, wenn Kinder kleine Teile verschlucken? Dabei erklärte der Christian Schmitz, wie durch Schläge auf den Rücken bei Säuglingen oder mit dem „Heimisch-Handgriff“, einer speziellen Bauchkompression, verschluckte Fremdkörper von Kleinkindern wieder ausgespuckt werden können.

Foto: Caritas

Außerdem verwies der Referent auf Gefährdungen im Haushalt, wenn Medikamente und Reinigungsmittel nicht kindersicher aufbewahrt werden. Ebenso sollten Sicherungen von Steckdosen und Herdschutzgitter vorhanden sein, um nur einige Beispiele zu nennen. An Verbrennungen haben die meisten Kleinkinder sogenannte „Latzverbrennungen“, wenn sie sich heiße Flüssigkeiten vom Herd übergegossen haben. Christian Schmitz: „Mit kleinen Maßnahmen können Kinderunfälle vermieden werden.“ Ebenso wurden an dem Abend lebensrettende Sofortmaßnahmen besprochen und mit Hilfe einer Säuglings- und einer Kleinkindpuppe die spezielle Kinder-Beatmung und Herzdruckmassage eingeübt. Bei dieser Beatmung müssen z.B. Säuglinge gerade auf den Wickeltisch hingelegt werden, damit der Erwachsene seine Lippen um den Mund und die Nase des Säuglings legen kann.

Foto: Caritas

 

Zuerst werden 5 Atemspenden gegeben, die jeweils 1 Sekunde lang dauern. Anschließend folgt die Herz-Druck-Massage, wobei der Erwachsene zwei Finger einer Hand direkt unter die Linie zwischen den Brustwarzen des Säuglings legt und 30 Kompressionen gibt. Anschließend folgen 2 Atemspenden. Nach fünf Wiederholungen sollte dann der Notruf abgesetzt werden. Auch bei anderen Unfällen und Verletzungen sei es sicherer den Notruf 112 anzurufen, als selbst mit dem Kind ins Krankenhaus zu fahren, betonten die Referenten. Die Notrufzentrale habe den besten Überblick über freie Kapazitäten und Zuständigkeiten der jeweiligen Krankenhäuser und könne auch schnell einen Rettungshubschrauber schicken. Auch sei es wichtig, das Telefon laut zu stellen, damit man den Anweisungen der Notrufzentrale folgen kann und schon bei den ersten Sofortmaßnahmen unterstützt wird.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Birgitt Loser-Hees von der Fachstelle Frühe Hilfen, in Trägerschaft des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. und der Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld, dankten dem Referenten für diesen informativen Abend.

 

Kontakt: info@fruehehilfen-myk.de.

Weitere Informationen im Internet: www.fruehehilfen-myk.de

Foto: Caritas

 

Foto: Caritas

 

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