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Ein starkes Team fürs Herz

Mayen

St. Elisabeth Mayen ist in der Kardiologie wieder voll besetzt

MAYEN. Seit 1. Januar ist er der neue Chefarzt der Inneren Medizin im St. Elisabeth: Dr. Alae Bourakkadi. Gemeinsam mit ihm kamen auch zwei neue Oberärzte sowie ein Facharzt für Herzchirurgie in die Kardiologie. Das Krankenhaus ist jetzt für die Patienten der Region auch fürs „Herz“ wieder bestens gerüstet. Dazu der neue Chefarzt im Interview.
Ist die Notfallversorgung für Patienten mit Verdacht auf einen Herzinfarkt gesichert?
„Ja! Unser Team steht seit 13. Januar jederzeit für eine Untersuchung und Behandlung im Herzkatheterlabor zur Verfügung. Hier gilt: 24/7, also 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche können wir Infarktpatienten unverzüglich kathetern. Der Linksherzkathetermessplatz ist technisch auf hohem Niveau und voll einsatzfähig.“
Gibt es Verbesserungen in der Behandlung?

Chefarzt Dr. Alae Bourakkadi (2. von rechts) und sein Team im Herzkatheterlabor. Seit 13. Januar können hier wieder Patienten rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr behandelt werden.

„Durch unser starkes Team haben wir eine hohe Fachkompetenz auf dem Gebiet der Kardiologie. Mit insgesamt zwei kardiologischen Oberärzten sowie einem Facharzt für Herz- und Gefäßchirurgie, der als Funktionsoberarzt in der Abteilung tätig ist, sind wir nun in der Mayener Klinik wieder bestens aufgestellt und können ein breites kardiologisches Spektrum anbieten. Ein Beispiel ist die physiologie-gesteuerte Stent-Implantation. Mit dieser sogenannten iFR-Messung können einerseits unnötige und nicht sinnvolle Stent-Einpflanzungen vermieden und andererseits die Qualität notwendiger, wichtiger Stent-Implantationen verbessert werden. Desweiteren können wir als neue Therapie-Option den katheter-gesteuerten Verschluss des Vorhofohrs zur Schlaganfall-Prophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern anbieten. Und dann bin ich schon ein wenig stolz, die Rotablation-PCI einzuführen – eine Methode, die bisher nur in wenigen großen kardiologischen Zen­tren verwendet wird. Dabei werden stark verkalkte Engstellen in den Herzkranzgefäßen mittels eines speziellen diamantenbesetzten Bohrkopfes abgefräst, um für den Patienten eine optimale Stent-Implantation zu ermöglichen.“
Was liegt Ihnen persönlich am Herzen?
„Ich freue mich sehr, dass wir die ständige Herzkatheterbereitschaft wieder hergestellt haben und die Patienten vor Ort eine adäquate Behandlung erhalten. Ein Herzinfarkt ist eine akute lebensbedrohliche Situation, bei der jede Minute zählt. Jetzt ist der Weg für den Notfall wieder kürzer und wir können hier noch mehr Leben retten. Außerdem investiert das St. Elisabeth in die Zukunft. Noch in diesem Jahr beginnt der Bau eines neuen Katheterlabors und zusätzlich werden weitere Bereiche modernisiert – das macht mir Freude und ich hoffe, dass die Bevölkerung in und um Mayen das Vertrauen in unser Haus wiedergewinnt.“

 

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