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Dr. Alae Bourakkadi zieht nach einem Jahr im St. Elisabeth Mayen positive Bilanz

Mayen

MAYEN. „Der Anfang war doch schwieriger als erwartet“, gibt Dr. Alae Bourakkadi zu. Am 1. Januar 2020 kam er in das St. Elisabeth nach Mayen. Jetzt zieht der Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie nach einem Jahr Bilanz. „Ich habe ein tolles Haus vorgefunden, in dem ich allerdings fast das komplette Ärzte-Team neu aufbauen musste. Geholfen hat mir dabei das außerordentliche Engage­ment und die Motivation der anderen Klinikmitarbeiter, insbesondere in der Pflege. Hier hatte ich ein Team mit hoher fachlicher und menschlicher Kompetenz an meiner Seite, sodass wir uns alle schnell in den Klinikalltag integrieren konnten und die Patientenversorgung problemlos fortgeführt werden konnte. Aktuell ist das Ärzteteam der Inneren Abteilung mit einer jungen und motivierten Mannschaft fast komplett.“

Dr. Alae Bourakkadi

Sehr positiv aufgenommen hat Dr. Bourakkadi in der schwierigen Anfangsphase auch die Resonanz und Akzeptanz der Bevölkerung, die von Anfang an klar signalisiert hat, dass sie zu ihrem Krankenhaus steht und auch hier behandelt werden möchte, „das hat mich motiviert und begeistert“. Bereits zwei Wochen nach seinem Eintritt gab es auch schon einen ersten Erfolg zu vermelden: Die Herzkatheter-Bereitschaft war wieder rund um die Uhr gewährleistet. Somit konnten Patienten, die sich mit einem frischen Herzinfarkt in akuter Lebensgefahr befanden, wieder vor Ort behandelt werden. Aber dann kam eine weitere, unerwartete und mächtige Herausforderung: die Corona-Pandemie. „Sie hat uns alle viel Zeit und Energie gekostet und tut es auch jetzt noch. Dank der hervorragenden Einsatzbereitschaft aller Beteiligten haben wir das bisher aber extrem gut gemeistert, sodass wir nie einen Ausbruch bei Patienten oder Mitarbeitern hatten oder uns von der Notfallversorgung abmelden mussten.“

Stolz ist Dr. Alae Bourakkadi auch auf die deutliche Erweiterung des Leistungs­spektrums in der invasiven Kardiologie. Beispiele hierfür sind die rotablations­gestützte Katheterinter­vention bei hochgradig verkalkten Koronargefäßen, die Implantation von Vorhofohrver­schlüssen zur Schlaganfallprophylaxe, die transkoronare Ablation der Myokardhypertrophie oder die Implantation des kleinsten Herzschrittmachers der Welt. „Außerdem können wir seit kurzem Patienten mit akutem Nierenversagen auf der Intensivstation selbst dialysieren, sodass eine Verlegung in ein größeres Haus nicht mehr notwendig ist“, freut sich der Chefarzt. Er will aber noch mehr: „Es gibt noch viel zu tun, um die Kardiologie in Mayen noch stärker und moderner zu gestalten.“ Das neue Herzkathe­ter­labor, welches sich derzeit in der Planung befindet und mit dessen Einrichtung in 2021 begonnen wird, ist ein gutes Beispiel hierfür. Auch das Therapieangebot wird sich in den nächsten Monaten und Jahren deutlich erweitern. Hiervon werden nicht nur Patienten aus Mayen, sondern aus der gesamten Eifel profitieren.  

 

 

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