Landkreis Mayen-Koblenz

Mayen-Koblenzer können Wünsche und Verbesserungsvorschläge einreichen

KREIS MYK. Der Landkreis Mayen-Koblenz möchte fahrradfreundlicher werden und mehr Menschen aufs Rad bringen. Denn die Fortbewegung auf zwei Rädern ist gut für die eigene Gesundheit und schont darüber hinaus die Umwelt. Doch um mit dem Fahrrad zügig und sicher unterwegs zu sein, müssen auch die Rahmenbedingungen für den Radverkehr stimmen. Deshalb soll das Radwegenetz in Mayen-Koblenz in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Für die Bürger gibt es die Möglichkeit, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Bis 18. Juni können auf einer Online-Plattform Wünsche und Verbesserungsvorschläge geäußert werden.

Strahlende Gesichter soll es bei allen Radfahrern in Mayen-Koblenz geben. Bei der Online-Befragung des Landkreises (einfach QR-Code scannen) können Verbesserungsvorschläge und Wünsche für das Radnetz in Mayen-Koblenz geäußert werden. Bild: Klaus-Peter Kappest

Ob zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen: Zahlreiche Wege werden im Alltag schon heute von vielen Menschen in MYK mit dem Rad zurückgelegt. „Und jeder von den Mayen-Koblenzern, der regelmäßig auf zwei Rädern unterwegs ist, kennt bestimmt Stellen oder Streckenabschnitte mit Verbesserungspotential. Dieses Insiderwissen ist für eine alltagstaugliche Planung unerlässlich. Deshalb freuen wir uns auf viele Anregungen und gute Ideen, die unser Radwegenetz deutlich voranbringen werden“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig. Unter www.wegedetektiv.de/mayenkoblenz kann man seine Anmerkungen mit dem Landkreis teilen.

Fachlich begleitet wird das Projekt vom Planungsbüro VIA aus Köln, das mit der Erarbeitung eines Radverkehrskonzeptes für Mayen-Koblenz beauftragt wurde. In einem ersten Arbeitsschritt wurde dabei ein kreisweites Radverkehrsnetz mit den wichtigsten Verbindungen für den Alltagsradverkehr entwickelt und mit den Städten und Gemeinden des Kreises abgestimmt. Ergänzt wurde dieses Alltagsnetz um die ausgeschilderten Verbindungen für den Freizeitradverkehr. Zurzeit wird das Radnetz von Mitarbeitern des Planungsbüros mit dem Fahrrad befahren und erfasst. „Alle für die Weiterentwicklung des Radnetzes relevanten Informationen wie Breiten und Zustände der Wege sowie Gefahrenstellen werden dabei aufgenommen. Diese Informationen sowie die hoffentlich zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung werden dann in eine konkretere Maßnahmenplanung einfließen“, erklärt Henning Schröder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises, die das Projekt von Verwaltungsseite betreut.

 

Zur Online-Befragung geht es unter www.wegedetektiv.de/mayenkoblenz