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Alterstraumazentrum feiert seinen 1. Geburtstag

Mayen

Interdisziplinäres Team fördert Lebensqualität: Mehr als 150 Patienten haben profitiert

MAYEN. Ein Knochenbruch im Alter: Für viele der Beginn einer eingeschränkten Mobilität und der Verlust der Selbstständigkeit. „Um genau dem entgegenzuwirken und den speziellen Bedürfnissen geriatrischer Traumapatienten – das sind ältere Patienten mit gleichzeitig mehreren Verletzungen und Erkrankungen – gerecht zu werden, haben wir vor rund einem Jahr im St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen ein Alterstraumazentrum etabliert“, berichtet Dr. Horst Kray, Chefarzt Orthopädie/Unfallchirurgie.

In diesem arbeiten die Klinik für Orthopädie/Unfallchirurgie und die Akutgeriatrie (Altersmedizin) mit weiteren Disziplinen Hand in Hand.

Gemeinsam und mit viel Einfühlungsvermögen und Kompetenz kümmert sich das Team der Akutgeriatrie und der Orthopädie/Unfallchirurgie um seine Patienten.

Gemeinsam werden hierbei auch Risikofaktoren betrachtet, die mit bestimmten Konstellationen verschiedener Krankheitsbilder einhergehen. Um für diese Patienten eine drohende Unterversorgung abzuwenden, erfolgt die unfallchirurgisch­orthopädische und medizinisch-geriatrische Mit- und Weiterbehandlung unter Einbeziehung aller erforderlichen pflegerischen, ärztlichen und therapeutischen Kompetenzen. Interdisziplinarität und Behandlungsstandards reduzieren unerwünschte Verläufe und dienen den beteiligten Mitarbeitern als Leitlinie. So können Ergebnisse erzielt werden, die dem Wohle des Patienten dienen. „Konkret geht es darum, dass die Betroffenen wieder in ihr gewohntes Lebensumfeld zurückkehren und dort mit der größtmöglichen Autonomie und Mobilität selbstbestimmt leben können“, erläutert Dr. Jeni Alecu, Oberärztin Innere Medizin/Akutgeriatrie. Schon in der Notaufnahme werden daher bei den älteren Unfallverletzten geriatrische Tests durchgeführt und die Medikamente überprüft. Zeitnah erfolgt die operative Versorgung des Knochenbruchs.

Eine Patientin ist den Behandlern dabei besonders präsent. „Die betagte Dame haben wir bereits zweimal behandelt. Das erste Mal als sie sich beide Oberschenkel oberhalb ihrer Knie-Endoprothesen gebrochen hatte. Das Konzept griff derart gut, dass sie bereits nach kurzer Zeit wieder lief. Dann ein erneuter

 

Sturz – dieses Mal hatte sie sich eine Oberschenkelfraktur im Bereich ihrer bereits gewechselten Knie-Endoprothese zugezogen. Erneut wechselten wir, diesmal auf eine Tumor-Knie-Endoprothese. Die Patientin war dann dank der guten geriatrischen Weiterversorgung zirka zwei 2 Wochen nach der Operation wieder in der Lage, selbstständig am Rollator mehrere Runden auf Stationsebene zurückzulegen“, zeigt sich selbst der Chefarzt Dr. Horst Kray beeindruckt.

Die Ergebnisse sind immer die Bemühungen eines großen Expertenteams aus  Fachärzten für Orthopädie/Unfallchirurgie sowie Akutgeriatrie, speziell ausgebildeten Pflegekräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen, Logopäden, Ernährungsberatern und dem Sozialdienst. Und seit Sommer auch von Neurologe Dr. Marcus Mondroch.

Für die Zukunft hat sich das Team vorgenommen, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Daher soll beim Teilersatz des Hüftgelenks zukünftig eine minimal-invasive OP-Technik eingeführt werden. „Die verspricht nach einer Schenkelhalsfraktur noch schneller und besser mobilisieren zu können“, so Chefarzt Dr. Horst Kray.

 

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