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Medarduskirche


In Bendorf exisiteieren zwei Kirchen in einem denkmalgeschpützen Gebäudekomplex: Die evangelische Medarduskirche und das zur katholischen Kirche St. Medard erweiterte Reichardsmünster.

Die Kirche war ursprünglich dem Hl. Medardus geweiht. Mit dem Neubau 1204 wurde Wilbrod (=Klemens) der Pratron der Bendorfer Gemeinde.Dieser trat allerdings im Laufe des Mittelalters immer mehr in den Hintergrund und Medardus kam beherrschend in den Vordergrund. 
Anstelle der jetzigen Medarduskirche in Bendorf, stand das erste Gotteshaus von Bendorf. 1652, in der Reformationszeit wurde diese Kirche evangelisch. Die Katholiken erbauten sich neben dem Kirchturm eine neue Kircheund übertrugen den Namen des Hl. Medardus auf die neue Kirche. 
Nach der Reformation wurde der Kirchturm mit dem Glocken-Geläute zum Streitpunkt zwischen den beiden Konfessionen. Am 13.07.1807 stellten dann der damalige Bürgermeister Schmitz und der evangelische Pfarrer Lacard fest, dass der Kirchturm der Gemeinde Bendorf gehört und somit von beiden Konfessionen benutzt werden darf.

 

Evangelische Medarduskirche

Die heute evangelische Madarduskirche wurde 1204 erbaut. Im selben Jahr bestätigte Erzbischof von Trier die Unabhängigkeit der Kirche in Bendorf von der Engerser Kirche. Sie wurde vom Grafen von Sayn und einigen anderen Edlen erbaut. Sie ist sehr wahrscheinlich dem  Architekten der Andernacher Bauhütte zuzuschreiben (siehe >>> www.bendorf-geschichte.de).


1652 wird die Kirche der evangelischen Gemeinde zugesprochen.

Im zweiten Weltkrieg, Sylvester 1944, wurde die Kirche durch Bomben stark zerstört und in den Jahren 1954 bis 1956 nur teilweise wieder neu aufgebaut. Dabei blieben von der ursprünglichen Kirche nur der Ost-Chor mit der romanischen Ausmalung und zwei Joche des rechten Seitenschiffes. 




Reichardsmünster und katholische Pfarrkirche

An der Südwand der Meduskirche angelehnt ist das Reichardsmünster. um 1230 entstand es im Stil der ritterlichen Doppelkapellen und diente der katholischen Ortsgemeinde nach der Reformation. 1790 wurde es als Chor in einen Erweiterungsbau einbezogen.

Nach dem Abriß 1864 entstand eine nach Süden ausgerichtete neugotische Kirche, dabei wurde zusätzlich ein Zwischengeschoß eingebaut, das als rgelempore und Eingangshalle genutzt wird.

Der Innenraum ist rechteckig und von Laufgängen, Emporen und Nebenräumen umgeben. Mit Ausnahme der Laufgänge, die mit Tonnengewölben ausgestattet sind, haben alle Räume Kreuzrippengewölbe.

Seit 1930 ist die Kirche im Besitz einer Orgel der Firma Johannes Klais/Bonn. Sie verfügt nach einer Erweiterung 2008 durch die Erbauerfirma über 44 Register verteilt auf drei Manuale und Pedal, sowie einen freistehenden Spieltisch mit elektrischer Spiel- und Registertraktur.

>>> weitere Fotos von der Medarduskirche >>>

Quellen (externe Links):

>>> Bendorf-Geschichte
>>> Wikipedia
>>> Webpräsenz der Gemeinde



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Dienstag, 11. Dezember 2018

    

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