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Fotos,Texte und News aus dem Kreis Mayen-Koblenz

  


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Kita-Bau: 4000 Kubikmeter Erde werden abgetragen

Bendorf

Nach Sicherung der Baugrube wird Anfang 2017 das Fundament gegossen

Bendorf. Wo vor Kurzem noch eine grüne Wiese war, klafft nun eine riesige Baugrube: Im Bendorfer Lohweg haben die Erdaushubarbeiten für die neue Kindertagesstätte begonnen. Rund 4000 Kubikmeter Erdreich – das entspricht in etwa dem Volumen von eineinhalb olympischen Schwimmbecken - werden aktuell von einem Bagger abgetragen. Da auf dem Gelände früher Bims abgebaut wurde und man die dabei entstandenen Gruben mit sandigem Boden verfüllt hat, kann die Baugrube nicht mit einer Böschung ausgehoben werden, da die Gefahr besteht, dass diese abrutscht. Stattdessen werden die Grubenwände mit einem Verbau aus Holzträgerbohlen gesichert. „Der Verbau wird durchschnittlich fünf Meter hoch sein“, erklärt Franziska Schöpping vom Ingenieurbüro A+ Architekten Ingenieure Sachverständige.

 (Fotoautor Stadtverwaltung): Ein Bagger gräbt sich zurzeit durch das Gelände und trägt rund 4000 Kubikmeter Erde ab.

LEADER-Mittel für Kooperationsprojekt „Traumpfädchen“ vergeben

Mayen

Der LEADER-Ansatz zielt darauf ab, dass die Akteure aus der Rhein-Eifel (Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und Stadt Mayen) ihre Region selbst mitgestalten. Dafür hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Eifel Fördermittel von der EU und dem Land Rheinland-Pfalz erhalten, die sie an Projektträger weiterreichen kann. Dabei handelt es sich um Mittel, mit denen gezielt der ländliche Raum gestärkt werden soll. In sogenannten Projektaufrufen wird mindestens einmal jährlich eine bestimmte Fördersumme bereitgestellt.

Caritas AND / Tafel AND 2016 / wegen Weihnachten geschlossen

Andernach

Tafel Ausgabestelle Andernach sowie „Kaufhaus Allerhand“ am 27. Dezember geschlossen

Aus logistischen Gründen müssen die Ausgabestelle Andernach der „Mayener Tafel“ sowie das „Kaufhaus Allerhand“ im Caritashaus am Dom in der Weihnachtswoche am Dienstag, 27. Dezember 2016, geschlossen bleiben.

Nächster Ausgabetag ist dann wieder im neuen Jahr am Dienstag, 3. Januar 2017, von 9:30 bis 12:00 Uhr in der Agrippastraße 15. Am gleichen Tag hat auch das „Kaufhaus Allerhand“ von 9:15 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Kilzer-Schönberg-Stiftung unterstützt Caritas-Wunschbaum: Nachahmung empfohlen!

Andernach

Im Bischof-Bernhard-Stein-Haus in Andernach gleich im Foyer werden die Besucher vom Caritas-Wunschbaum empfangen. Dieser hängt voll mit Wünschen, die von den Mitarbeiterinnen der Sozialen Caritas-Dienste in Gesprächen mit ihren Klienten ermittelt wurden. Vielen fehlt das nötige Geld für Winterschuhe, Winterkleidung, Lebensmittelgutscheine oder eine kleine Weihnachtsüberraschung für ihr Kind im Wert von 10 bis 50 Euro.

Das Foto zeigt (von links) Margret Marxen-Ney, Hans Kaeß und Rosemarie Patschula bei der Spendenübergabe im Bischof-Bernhard-Stein-Haus in Andernach. Noch bis zum 16. Dezember können Wünsche vom Baum gepflückt werden.  /  Foto: E.T. Müller

Heiner Geißler: eine reformatorische Stimme im Laacher Forum

Mayen

„Was müsste Luther heute sagen?“, so das Thema von Dr. Heiner Geißler. Der mit 86 Jahren immer noch streitbare ehemalige CDU-Generalsekretär, Jesuitenschüler und Katholik provozierte und begeisterte im Laacher Forum, ein sehr persönlicher, subjektiver Blick auf den Reformator Martin Luther und auf die Kirchen.

Mit 19 Jahren trat Heiner Geißler in den Jesuitenorden ein, dem er nach drei Jahren Noviziat die drei Gelübde Armut, Keuschheit und Gehorsam versprechen sollte. „Zwei von den Gelübden konnte ich nicht halten. Und es war nicht die Armut.“ In diesem Sinne sprach sich der Referent für die Abschaffung des Zölibats aus. Dieser Forderung stehe allerdings die Kurie entgegen, für Geißler der „Erzfeind der Katholischen Kirche“. Luther, so der Referent, sei in dieser Frage fortschrittlicher gewesen als die heutige Katholische Kirche. Doch Luther litt unter starker „Sündenangst“, bis zu seiner „Erleuchtung“, dass „Jesus doch der liebende, barmherzige Gott“ ist. „Die Rettung aus der Sünde fand er in Christus. Luther erkannte im gekreuzigten Jesus den gnädigen, gütigen Gott.“ Für Luther akzeptiert Gott keine frommen Leistungen, sondern nur den Glauben, „sola fides“. Luther habe Christus in den Vordergrund gerückt und die Vermittlung durch die Kurie oder durch Maria abgelehnt.

Adventszauber auf Schloss Sayn: Tombola-Preise können abgeholt werden

Bendorf

Bendorf-Sayn. Rund 1.000 Besucher strömten am ersten Adventswochenende zu Adventszauber auf Schloss Sayn und in den Garten der Schmetterlinge. Der Erlös der Veranstaltung geht auch in diesem Jahr an den Förderkreis des Rheinischen Eisenkunstguss-Museums und an die Stiftung Filippas Engel.
Viele Preise der großen Tombola warten noch auf ihre Gewinner und können in der Tourist-Information im Schloss Sayn, die vom 1. bis 18. Dezember immer mittwochs bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet ist, abgeholt werden. Wenn das Weihnachtstheater im Museum spielt, besteht außerdem die Möglichkeit, die Gewinne noch bis abends 19.30 Uhr abzuholen.

Jetzt für Mayen als „Best Christmas City“ abstimmen

Mayen

Auch Mayen beteiligt sich am Wettbewerb „Best Christmas City“, der zum dritten Mal von der Konsumgütermesse Christmasworld, der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland und dem Fachmagazin Public Marketing ausgerufen wird.

 (Foto Josef Dedenbach/Stadt Mayen) Mayen erstrahlt im Lichterglanz – die Genovevaburg mit dem Goloturm als Adventskerze ist dabei ein besonderer Blickfang.

Wassernetze von Bendorf und Neuwied werden verbunden

Bendorf

Neue Leitungen werden verlegt – Ab Anfang 2017 bezieht Bendorf Wasser von den SWN    
    

Bendorf/Neuwied. Die ersten Rohre liegen schon: Die Bauarbeiten, mit denen die Stadt Bendorf ihr Wassernetz an das der Stadtwerke Neuwied (SWN) anschließt, haben begonnen. Auf einer Strecke von etwa 1000 Metern verlegen Arbeiter in den kommenden Wochen die blauen Leitungen vom Ortseingang Heimbach-Weis bis zur Straße „An der Kapelle“ in Bendorf-Sayn. „Wenn das Wetter mitspielt, werden die Arbeiten bis Ende Februar abgeschlossen sein“, sagt der Bendorfer Werkleiter Klaus Kux. Danach wird Bendorf bis 2042 jährlich rund 550.000 Kubikmeter Wasser von den SWN beziehen.

Foto  (Fotoautor Stadtverwaltung): Entlang der Sayner Straße in Heimbach-Weis verlegen die Arbeiter die 25 Zentimeter durchmessenden Wasserleitungen.

„Gesunde Zähne von Anfang an“: Eltern informierten sich in Löf

Mayen

Viele Eltern interessierten sich für die Informationsveranstaltung „Gesunde Zähne von Anfang an“, die im Rahmen des Löfer Elterntreffs stattfand. Mütter und Väter sollten wissen, wie sie die Zähne ihres Kindes auf Dauer gesund erhalten, denn Vorsorge und Prävention zahlen sich ein Leben lang aus.

Diana Brod von der Arbeitsgemeinschaft der Jugendzahnpflege Koblenz-Mayen (AGZ) zeigte in anschaulicher Weise, wie bereits im Babyalter Karies und Fehlstellungen der kommenden Zähne vermieden werden können. So beschäftigten sich die Eltern mit Fragen, wie ein Schnuller beschaffen sein sollte und was es bei der Mundhygiene für Kleinkinder zu beachten gilt. Zudem konnten sich die Mütter darüber austauschen, wie man das Zähneputzen schmackhaft macht.

Ertrunkene Flüchtlinge erhalten Stimme, Gesicht und Würde

Mayen

„Seefeuer“: Caritasverband, Corso und Dekanat zeigten herausragenden Dokumentarfilm  
Im gut besuchten Corso Kino in Mayen eröffnete Markus Göpfert, Leiter des Fachdienstes Migration im Caritasverband, den Kinoabend und dankte, dass der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und das Dekanat Mayen-Mendig diesen Abend gemeinsam mit dem Kino durchführen dürfen. „Wer ist verantwortlich für die Menschen in Seenot“, fragte Göpfert und verwies auf die vielen im Mittelmeer ertrunkenen Menschen. 3.800 Menschen sind bereits in diesem Jahr nach UN-Angaben auf der Flucht übers Meer gestorben. Der traurige Rekord von 2015, im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3771 Toten registriert, ist damit bereits vor Jahresende gebrochen. „Die Politik ist schuld“, kritisiert Anton Shakouri aus Plaidt, der als Aktivist auf Rettungsschiffen den Schicksalen ganz nahe kommt.

In Mayen zeigte Anton Shakouri dem Publikum ein T-Shirt, das er einem ertrunkenen jungen Mann abgenommen hatte: auf der Vorderseite eine bunte Mickey Mouse, auf der Rückseite die Telefonnummer der Eltern, die im Todesfall angerufen werden sollen.
Foto: E.T. Müller


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Donnerstag, 08. Dezember 2016

    

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